Gamescamp²

Projektbericht:
Die Youth Company III bekam über das Institut für Computerspiel – Spawnpoint den Arbeitsauftrag, beim diesjährigen Gamescamp² auf Burg Lohra während des gesamten Projektverlaufes (Vorbereitung, Durchführung und Auswertung) tatkräftig mitzuwirken. Das Gamescamp ist ein alljährlich stattfindendes Barcamp, in dem interessierte Jugendliche an drei Tagen ihre Begeisterung über Games mit Gleichgesinnten teilen können. In diesem Jahr fand es bereits zum zweiten Mal statt. 

Vorbereitung
Das Team der Youth Company III bekam offiziell den Projektauftrag zum Gamescamp² Ende April/Anfang Mai durch die Mitarbeiter von Spawnpoint überreicht. Zwei Mitarbeiter – Leonard Behringer und Maria Hänel – haben bereits einen Monat vor ihren Kollegen der Youth Company III parallel zu anderen Projekten (Goldener Spatz und Schach & Shooter) an der Projektorganisation des Gamescamps² gearbeitet. Leonard Behringer hat sich zur Aufgabe gemacht, die schon bestehende Homepage des ersten Gamescamps (www.gamescamp.info) zu überarbeiten und an die Anforderungen von Spawnpoint sowie an das Programm des diesjährigen Gamescamps² anzupassen. Hierbei hat er mit der Websoftware „WordPress“ selbständig und zielgerichtet gearbeitet. Maria Hänel übernahm die Aufgabe, die über ein Kontaktformular auf der Gamescamp-Homepage eingegangenen Anmeldungen der Teilnehmer anzunehmen und weiterzuverarbeiten. Um dies zu managen, hat sie verschiedene Excel-Tabellen mit den einzelnen Daten der Teilnehmer (später auch mit denen der Experten und Teamleiter) angefertigt und stets weitergepflegt. Sie stand während der ganzen Vorbereitungszeit (zwei Monate) mit den Experten, Teamleitern und Teilnehmern im schriftlichen bzw. telefonischen Kontakt. So war sie die ständige Ansprechperson bei organisatorischen Fragen, wie z.B. zur Fahrtkostenabrechnung. Als dann alle Mitarbeiter der Youth Company III für die Vorbereitung des Projektes Gamescamp² zur Verfügung standen, konnten sie in regelmäßigen Besprechungen mit den Verantwortlichen von Spawnpoint eigene Vorstellungen zur Projektrealisierung kundtun und somit das Projekt mit eigenen Ideen mitgestalten. Diese Möglichkeit haben alle Mitarbeiter der Youth Company III, die auch dann tatsächlich beim Gamescamp² vor Ort mitgewirkt haben, genutzt. Auch Leonard Behringer, der beim Gamescamp² entschuldigt fehlte, hat sich sehr bei der Voraborganisation des Projektes (Programmablauf und -gestaltung) engagiert sowie bei der Auswertung und beim Projektabschluss spürbar eingebracht.

Die Aufgaben der Youth Company III wurden laut Feedbackgespräch mit den Verantwortlichen von  Spawnpoint zu aller Zufriedenheit erfüllt.

Durchführung
An der Projektdurchführung im Camp selber waren folgende Mitglieder der Youth Company III aktiv beteiligt: Franziska Müller, Claudia Manz, Maria Bräuer, Eugen Maier, Christian Jäger und Maria Hänel. Das Gamescamp² fand vom 01.06. bis 03.06.2012 auf Burg Lohra in Großlohra, Thüringen statt. Leider gab es bei der Ankunft aller Beteiligten Unstimmigkeiten bzgl. organisatorischer Angelegenheiten zwischen den Gamescamp²-Veranstaltern und den Burgmitarbeitern. Das hat uns (Spawnpoint und Youth Company III) erheblich beim Aufbau des Gamescamp²-Sets beeinträchtigt. Aber diese Unstimmigkeiten konnten relativ schnell behoben werden. Doch trotz der in den Augen der Youth Company III chaotischen Begrüßungs- und Anmeldephase bekamen wir Lob von u.a. den Teilnehmern für die diesjährige, sehr gute Organisation. Sie meinten, im Gegensatz zum letzten Jahr haben sich die Organisatoren merklich verbessert. Dieses Lob hat sich vor allem die Youth Company III verdient, da sie durch ihre Mitarbeiter sehr gut im Kontakt zu den Teilnehmern vorab standen. Während der Zeit im Camp haben sich Claudia Manz, Maria Bräuer und Maria Hänel um das Organisatorische (Empfang der Experten, Teamleiter und Teilnehmer / Verantwortlichkeit für Anmeldungen, Zimmerverteilung, Zertifikatsvergabe / Ansprechpersonen für Fahrtkostenabrechnungen, bei sonstigen Fragen, etc. / Kassenverwaltung für Getränkeverkauf) gekümmert. Franziska Müller, Eugen Maier und Christian Jäger waren für die Technik, die Dokumentation sowie Mitbetreuung der Teilnehmer verantwortlich. Ein Highlight hat gleich zu Beginn auf Franziska Müller und Christian Jäger gewartet, das Interview mit der Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert. Nach anfänglicher Nervosität haben Franziska Müller als Interviewführerin und Christian Jäger als Kameramann professionelle Arbeit beim Interview mit der Ministerin geleistet. Frau Taubert fand das Projekt Gamescamp² medienpädagogisch so wertvoll, dass sie die Veranstalter des Gamescamps² finanziell unterstützt hat.

Alle anderen Interviews haben Maria Bräuer (Kamerafrau) und Maria Hänel (Interviewführerin) die drei Tage über verteilt mit ausgewählten Experten, Teamleitern und Teilnehmern geführt. Am letzten Tag haben die beiden Marias auch die Teilnahmezertifikate offiziell vergeben und letzte Fragen zu den Fahrtkostenabrechnungen beantwortet. Alle vor Ort anwesenden Mitarbeiter der Youth Company III haben Spawnpoint beim Abbau des Gamescamp²-Sets mitgeholfen, sodass ein zügiger Projektabschluss gewährleistet werden und eine beruhigende Heimreise stattfinden konnte.

Auswertung
Die Auswertungsgespräche zwischen Spawnpoint und der Youth Company III fanden in gesonderten Sitzungen statt, wo das Projekt an sich sowie die Vorbereitung- und Durchführungsphase durch die Youth Company III besprochen und bewertet wurden. An dieser Auswertungsrunde haben von der Youth Company III teilgenommen: Leonard Behringer, Franziska Müller, Claudia Manz, Maria Bräuer, Eugen Maier, Christian Jäger und Maria Hänel.  All den eben aufgezählten Mitarbeitern hat das Projekt Gamescamp² von Beginn an, also ab der Vorbereitungsphase, sehr gut gefallen. Auch wenn bei einigen von ihnen privat kaum Interesse an Games besteht, konnte jeder der Mitwirkenden den Prozess und die Methoden des Projektmanagements erlernen und in der Praxis an einem realen Projekt anwenden. Die Youth Company III konnte seine eigenen Ideen und Fähigkeiten mit einbringen und hat immer noch das Gefühl, gemeinsam etwas bewirkt zu haben.

 

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